Aktuelle Produktionen

Cie. des Quidams (F) "Les Notes Musicales"

Nicht zu übersehen ist das Trio der schwarz-weiss gekleideten Stelzenläufer, die durch die Straßen der Stadt flanieren. Sie nähern sich den Ohren der Passanten und vertrauen ihnen musikalische Botschaften an. Aus ihren ungewöhnlichen Instrumenten, die Hörrohren gleichen, ergiessen sich Töne, Klänge und Melodien. Die drei Gestalten beginnen zu tanzen, sich im Rhythmus zu wiegen, manchmal komisch, manchmal berührend. Sie nehmen das Publikum mit in ihre musikalischen Phantasien.
www.quidams.com

Die Produktion ist vielseitig spielbar, tagsüber und abends, ohne technische Anforderungen.

Xarxa teatre (E) "Proserpina"

Die neueste Produktion der renommierten spanischen Theatergruppe basiert auf dem Kapitel “Der Raub der Proserpine” aus Ovids “Metamorphosen”. Um diese Geschichte zu erzählen, verlegt XARXA den Ort der Handlung in ein römisches Theater, durch das eine Gruppe Touristen geführt wird. Auf der Bühne finden gerade Proben zu einer Aufführung statt und die Gruppe der Touristen bedient sich an den Requisiten – Puppen und riesige Masken. Diese Masken sind die Hauptdarsteller des Stücks.
XARXA nutzt sie in einer zeitgenössischen Interpretation, kombiniert mit Projektionen auf Fassaden, Musik und Feuer. Entstanden ist mit “Proserpina” ein beeindruckendes Stück visuelles Theater.

Die Premiere findet am 19.12.2009 in Castéllon (E) statt.

Erwin Grosche (D) "Der Eisgenussverstärker"

Publikum und Presse sind begeistert – Erwin Grosche überrascht als “Eisgenussverstärker” mit technischen Neuerungen, Geräuschen und faszinierenden Alltäglichkeiten und bietet dabei exzellente Unterhaltung für Erwachsene (Ruhr Nachrichten):

Grosche ist auf der Suche nach Glücksmomenten ohne Glück. Er fängt sie ein und hält sie fest. Sein Netz sind Worte und Gesten. Aus Nichts oder noch weniger macht er das größte Glück. Es macht glücklich, ihm dabei zuzuschauen.
WAZ, 8.10.2009, Das Glück in glücksfernen Zeiten

Erwin Grosche erweist sich auch in „Der Eisgenussverstärker“ als Großmeister der Wortakrobatik und der schier unmöglichen Pointen. Kein Kabarett, keine Comedy, sondern sein ganz eigenes Ding. Nicht nur deshalb ist er einmalig.
Kölner Express, 19.10.2009

Am Abend zaubert Grosche mit seinem neuen Programm das für seine Auftritte so typische entspannte Dauerlächeln in die Gesichter der Besucher.
Seestadt Bremerhaven, 23.11.2009

Kabarettheroen – Ausstellung im Kulturgut Nottbeck (Oelde)

Im Kulturgut Nottbeck in Oelde eröffnet am 10.12.2009 die Ausstellung zu westfälischen „Kabarettheroen“. Sie widmet sich gefeierten westfälischen Kabarettgrößen von Anno dazumal, die in ihrer Zeit in aller Munde waren bis heute. Darunter auch Erwin Grosche, der als einziger lebender Künstler mitaufgeführt wird. Neben einer bunten Mischung aus Texten zeigt die Ausstellung „Kabarettheroen“ vielfach unveröffentlichtes Material, darunter erstmals gezeigte Fotos und Dokumente sowie eine große Zahl von Tonzeugnissen, die ein Bild der frühen Glanzzeit des Kabaretts vermitteln.
www.kulturgut-nottbeck.de

Kuhnle / Wollny (D) „Moped Moped"

Otto „Commander” Kuhnle, Verfasser des Buches “Ich der Witz” und zahlreicher anonymer Kontaktanzeigen, begann seine Karriere klassisch mit Balletunterricht. Nicht zuletzt seine Tätigkeit als singendes und steptanzendes Telegramm (Abteilung Hiobsbotschaften) machten ihn zu dem, was er heute ist. Weitere Schritte ins gesellschaftliche Abseits waren unter anderem Filme mit Wim Wenders, die Arbeit mit der Gruppe Trio Blamage, sowie die Fernsehserie
„Comedy Factory”.

Gregor „Stagehand” Wollny wurde vor geraumer Zeit in Potsdam geboren. Seine Kindheit musste er in der DDR verbringen, bevor es ihm 1989 gelang, die Mauer zu beseitigen. Mit elf Jahren begann endlich sein Leben in der freien Welt, vierzig Jahre hatten sie ihn betrogen. Heute lebt er zurückgezogen in seiner Villa im Grunewald und erscheint nur noch zu seinen Auftritten in der Öffentlichkeit.

Die Produktion steht für ausgewählte Voraufführungen im Jahr 2009 zur Verfügung und ab 2010 ist sie dann über das kulturbüro zu buchen.

Teatro Ka (P) „L'éco du Silence"

Das neueste Stück der portugiesischen Gruppe “Teatro Ka”, das im Jahr 2009 uraufgeführt wurde, ist ein Stück für drei Darsteller, einem Stelzenläufer, einer Kontorsionistin und einem Akkordeonspieler. Es ist ein Stück über den Zustand unserer Gesellschaft, aktuell und eindrucksvoll, das eine Spur der Hoffnung aufzeigen möchte in einer apokalyptischen Welt.

Ein Kind und ein Monster sind die einzigen, die inmitten von Fragmenten einer verschwundenen Gesellschaft überleben. “L’écho du silence” handelt von der Blindheit einer Welt des Materialismus und verweist auf die Blindheit unserer Herzen, auf den Verlust des Selbst, der Identität und der Intuition.